Info Coronavirus: Maßnahmen und Einreisebestimmungen in Frankreich

Empfehlungen, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, Reisen: Bitte beachten Sie die Empfehlungen der französischen Regierung.

In Echtzeit aktualisierte Informationen und Empfehlungen zu den in Frankreich getroffenen Coronamaßnahmen finden Sie auf der Website der französischen Regierung in der Rubrik Info Coronavirus (Externer Link) .

Einreise nach Frankreich

Von allen internationalen Reisen - vom Ausland nach Frankreich und von Frankreich ins Ausland - wird bis auf Weiteres strikt abgeraten.

Im Hinblick auf das Ausbreitungsrisiko verschiedener Corona-Mutationen werden Grenzüberschreitungen reduziert.

Einreise aus EU-Ländern, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz und Vatikanstaat:

Seit dem 31. Januar 2021 müssen alle Reisenden ab 11 Jahren aus einem Land des europäischen Raums unabhängig von ihrem Einreiseweg (Luft, See oder Land) bei der Einreise nach Frankreich ein negatives Coronatestergebnis (PCR-Test) vorlegen, das nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Ausnahmen:

  • Einreise von Bewohnern von Grenzeinzugsgebieten im Umkreis von 30 km ihres Wohnortes für einen Zeitraum von weniger als 24 Stunden (ab dem 1. März 2021 gilt dies nicht mehr für das Département Moselle);
  • Geschäftsreisen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit mit der Durchführung eines solchen Tests unvereinbar ist;
  • Fahrten, die von Berufskraftfahrern in Ausübung ihrer Tätigkeit durchgeführt werden.
    Für diese Ausnahmefälle müssen Einreisende über ein Dokument verfügen, mit dem sie den Einreisegrund nachweisen können.

Die französische Regierung appelliert an die Eigenverantwortung aller und empfiehlt nach der Einreise eine siebentägige Quarantäne sowie die anschließende Durchführung eines weiteren Coronatests.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

Einreise aus Ländern außerhalb des europäischen Raums:

Seit dem 31. Januar 2021 ist jede Ein- und Ausreise nach Frankreich aus einem Land außerhalb des europäischen Raums (Liste der Länder s.o.) nur noch aus zwingenden persönlichen oder familiären Gründen, gesundheitlichen oder unaufschiebbaren beruflichen Gründen gestattet.
Um einen dieser zwingenden Gründe zu bescheinigen, muss ein Ausnahmetatbestand vorgelegt werden. Dieses Dokument muss dem Transportunternehmen beim Einstieg vorgelegt werden und muss mit entsprechenden Belegen versehen sein.
Zum Download der Bescheinigung (Externer Link)

Bei der Einreise muss ein negativer PCR-Test vorliegen. Der Einreisende muss sich eidesstattlich verpflichten, eine siebentägige Quarantäne einzuhalten. Nach Ablauf dieser Frist muss anschließend ein zweiter PCR-Test durchgeführt werden.

In den wenigen Ländern, in denen es derzeit nicht möglich ist, einen PCR-Test durchzuführen, wird bei Einreise ein Testverfahren eingeführt. Anschließend wird den Reisenden eine Unterkunft zugewiesen, in der eine siebentägige Quarantäne
einzuhalten ist.

Einreise nach Korsika:

Für die Einreise nach Korsika gelten Sonderregelungen. Alle Reisenden, die älter als 11 Jahre alt sind, müssen 72 Stunden vor der Einreise einen RT-PCR- oder Antigentest durchführen. Zusätzlich zu einem negativen Testergebnis muss dem Transportunternehmen eine eidesstattliche Erklärung vorgelegt werden, in der die Reisenden bestätigen, dass sie die Testpflicht erfüllt haben. In diesem Dokument müssen die Passagiere auch bestätigen, dass sie keine Symptome einer Covid-19-Infektion haben, dass ihr Covid-19-Test negativ ausgefallen ist und ihnen nicht bekannt ist, dass sie innerhalb von 14 Tagen vor der Reise mit einem bestätigten Fall in Kontakt waren. Diese Erklärung (zum Download (Externer Link) ) wird bei Einstieg vom Transportunternehmen verlangt.

Ohne den Nachweis eines negatives Testergebnisses wird der Einstieg verwehrt. Zudem sollte der Nachweis für die gesamte Zeit des Aufenthalts auf Korsika aufbewahrt werden.

Einreise in die französischen Überseegebiete:

Für die Überseegebiete werden spezielle Maßnahmen ergriffen. Seit Sonntag, 31. Januar, sind Reisen in die Überseegebiete nur noch aus zwingenden Gründen erlaubt.

Für die Einreise in die Überseegebiete ist ein PCR-Test innerhalb von 72 Stunden vor Antritt des Fluges systematisch vorgeschrieben.

Aufgrund der Ausgangssperre in Frankreich müssen Reisende, die sich zu einem Flughafen begeben, um einen Flug in die Überseegebiete zu nehmen, das Flugticket und ein Dokument vorlegen können, mit dem sie diese Reise rechtfertigen können.

Darüber hinaus bittet das Ministerium für die Überseegebiete Personen, die in ein Überseegebiet reisen möchten, sich im Voraus auf der Website der Präfektur oder des Hochkommissariats über die Einschränkungen vor Ort zu informieren, die zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie gelten.

Einreise von Frankreich nach Deutschland

Französische Regionen, die in Deutschland als Hochrisikogebiet gelten:

Frankreich (das gesamte Land Frankreich inkl. aller Übersee-Départements) wurde durch das Robert Koch Institut als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Das Département Moselle gilt zusätzlich weiterhin als Virusvarianten-Gebiet.

Was Sie bei der Rückreise beachten müssen:

Einreisende nach Deutschland müssen eine digitale Einreiseanmeldung (Externer Link) ausfüllen. Durch die Einstufung Frankreichs als Hochinzidenzgebiet müssen sich Reisende nun schon vor der Einreise nach Deutschland testen lassen und bei der Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen können. Anschließend ist eine zehntägige häusliche Quarantäne notwendig. Für Einreisende aus Risikogebieten sowie aus Hochinzidenzgebieten gilt, dass die grundsätzlich bestehende zehntätige Quarantänepflicht durch eine zweite negative Testung vorzeitig beendet werden kann, welche frühstens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden darf.

Für Virusvarianten-Gebiete beträgt die Quarantänedauer nach landesrechtlichen Regelungen 14 Tage. Das frühzeitige Verlassen der Quarantäne durch eine Testung ist hier grundsätzlich ausgeschlossen.

Ausnahmen:
Ausnahmen von der Test- und Nachweispflicht bei Einreisen aus Hochinzidenzgebieten sind nur für Durchreisende oder für den Waren- und Güterverkehr mit höchstens 72 stündigem Aufenthalt in Deutschland möglich. Auch für Grenzpendler gelten Ausnahmeregelungen. In Baden-Württemberg beispielsweise müssen Personen, die als Grenzpendler oder Grenzgänger in ein Hochinzidenzgebiet ein- oder auspendeln, zweimal wöchentlich einen negativen Test vorweisen. Die Testung kann auch unverzüglich nach Einreise in Baden-Württemberg vorgenommen werden. Die gleiche Ausnahme gilt bei Besuchen naher Angehöriger. Auch in Rheinlandpfalz gelten ähnliche Regelungen.

Weitere Informationen darüber, was Sie bei der Rückreise von Frankreich nach Deutschland bzw. aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland beachten müssen, können Sie auf folgenden Webseiten nachlesen:

Eine vollständige Liste aller Länder, die in Deutschland als Risikogebiet/Hochrisikogebiet gelten, finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts (Externer Link) .

Coronamaßnahmen in Frankreich

Lockdown

Die verstärkten Coronamaßnahmen, die bisher in nur 19 französischen Départements in Kraft waren, wurden seit Samstag, den 3. April und für einen Zeitraum von 4 Wochen auf ganz Frankreich ausgeweitet.

Reisen und Ortswechsel

  • Interregionale Reisen sind verboten, außer aus zwingenden Gründen (Arbeit, Ausbildung, Gesundheit, Aufträge die dem Allgemeinwohl dienen, Umzüge) mit einer Ausnahmegenehmigung (Externer Link) .

  • Das Verlassen des Hauses ist im Umkreis von 10 km um den Wohnsitz (körperliche Aktivitäten, Spaziergänge) ohne Bescheinigung mit einem einfachen Adressnachweis möglich.

  • Fahrten, die über einen Radius von 10 km um den Wohnsitz hinausgehen, aber noch innerhalb des gleichen Départements liegen, sind unter der Bedingung, dass eine Ausnahmebescheinigung vorgelegt wird (Externer Link) aus folgenden Gründen erlaubt:

  • um eine Bestellung abzuholen;

  • um administrative oder rechtliche Formalitäten zu erledigen, die nicht aus der Ferne erledigt werden können;

  • um eine kulturelle Einrichtung oder Kultstätten aufzusuchen; um seine Kinder zur Schule oder zu ihren außerschulischen Aktivitäten zu begleiten.

Nächtliche Ausgangssperre

In ganz Frankreich herrscht weiterhin von 19 Uhr bis 6 Uhr eine Ausgangssperre.
Ortswechsel und Reisen sind während dieser Uhrzeiten nicht erlaubt. Die Ausgangssperre bleibt von 19 Uhr bis 6 Uhr morgens in Kraft. Ortswechsel und Reisen sind während dieser Uhrzeiten nicht erlaubt. Davon ausgenommen (nur gegen Vorlage einer Bescheinigung (Externer Link) ) sind:

  • Fahrten zur Arbeit / Ausbildung
  • Termine im öffentlichen Dienst
  • Ortswechsel aus medizinischen Gründen
  • Termine bei einer Verwaltungsbehörde
  • Unaufschiebbare Umzüge

Bei Nichteinhaltung wird eine Geldstrafe von 135 € verhängt. Bei wiederholten Verstößen kann die Geldstrafe bis zu 3750 € betragen.


Download von Bescheinigungen

Für die oben aufgeführten berechtigten Ausnahmefälle ist die Mitführung eines ausgefüllten Formulars erforderlich. Diese sind auf der Webseite der französischen Regierung (Externer Link) zum Download erhältlich.

Die Formulare sind auch über die App Tous Anti Covid (Externer Link) verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der fanzösischen Regierung (Externer Link)

Öffnungen - Schließungen

In allen französischen Départements gilt Folgendes:


Derzeit geöffnet sind:

  • Kundenschalter in Banken und öffentlichen Einrichtungen
  • Apotheken
  • Geschäfte, die Waren und Dienstleistungen zur Grundversorgung verkaufen sowie Buchhandlungen, Schallplattenläden, Friseursalons, Baumärkte, Chocolatiers, Pflanzen- und Blumenläden, Schuster und Autohäuser (nach Terminvereinbarung)
  • Offene Märkte (in geschlossenen Märkthallen dürfen nur Lebensmittelgeschäfte oder Geschäfte, die Blumen, Saatgut, Düngemittel, Samen und Pflanzen von Obst- oder Gemüsearten verkaufen geöffnet bleiben)
  • Parks, Gärten, Wälder und Strände
  • Öffentlicher Verkehr (keine Einschränkungen im Betrieb)
  • Hotels dürfen öffnen (nur der Restaurant- und Barbereich bleibt geschlossen, Zimmerservice ist erlaubt)
  • Gemeinschaftsunterkünfte, Ferienanlagen, Feriendörfer, Ferienhäuser sowie Camping- und Caravaningplätze
  • Abhol- und Lieferservices von Restaurants
  • Gotteshäuser

Derzeit geschlossen sind:

  • Einkaufszentren mit einer Fläche von über.10 000 m² sind geschlossen (nur Lebensmittelgeschäfte und Apotheken in Einkaufszentren, die kleiner als 10.000 m² groß sind, sind geöffnet)
  • Kinos, Theater, Konzertsäle und Museen
  • Restaurants, Bars und andere Einrichtungen mit Publikumsverkehr
  • Sport- und Turnhallen
  • Diskotheken, Casinos, Bäder
  • Kindergärten, Schulen, Hochschulen und Gymnasien bleiben ab Samstag, den 2. April für 3 Wochen geschlossen
  • Auf Anordnung des Präfekten kann der Zugang zu bestimmten Orten, die für Versammlungen im Freien geeignet sind, wie z.B. Flussufer, Parkbänke oder öffentliche Plätze je nach den örtlichen Gegebenheiten verboten werden.

Wintersportorte sind für Urlauber geöffnet, jedoch bleiben alle öffentlichen Einrichtungen sowie die Skilifte bis auf Weiteres geschlossen.

Die vollständige Liste der geöffneten oder geschlossenen Geschäfte und Einrichtungen finden Sie auf der Website "Service Public" (Externer Link) einsehen.

Weitere Maßnahmen und Einschränkungen

  • In allen geschlossenen öffentlichen Räumen gilt für Personen ab 11 Jahren (ab 6 Jahren in Schulen) verpflichtend das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes.

  • Die Maskenpflicht kann auf Antrag des Präfekten für das jeweilige Département ausgeweitet werden. Detaillierte Informationen zur Maskenpflicht sind bei den jeweiligen Präfekturen (Externer Link) erhältlich.

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht Maskenpflicht (dies gilt auch für Taxis). Passagiere müssen darauf achten, einen möglichst großen Abstand zu anderen Passagieren und Reisegruppen einzuhalten. Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der SNCF (Externer Link) und der RATP (Externer Link) .

  • In Taxis und bei privaten Fahrdienstleistern (VTC) herrscht Maskenpflicht.

Bei Missachtung der Maskenpflicht kann eine Geldstrafe von 135€ fällig werden. Im Wiederholungsfall können bis zu 3750 € verhängt werden.

Eine aktualisierte Karte mit Daten über die Verbreitung von Covid-19 in Frankreich können Sie hier (Externer Link) einsehen.

Weitere Informationen zu den Coronamaßnahmen in Frankreich erhalten Sie auf der Webseite des französischen Außenministeriums (Externer Link)

Kontakt der deutschen Botschaft in Paris

E-Mail: info@paris.diplo.de oder ksa2-dep@pari.auswaertegis-amt.de

Tel.: 0033 1 53 83 45 00

Zur Webseite der Deutschen Botschaft in Paris (Externer Link)

Kontakt der österreichischen Botschaft in Paris

E-Mail: paris-ka@bmeia.gv.at

Tel.: 0033 1 40 63 30 63

Zur Webseite der österreichischen Botschaft in Paris (Externer Link)

Kontakt der schweizerischen Botschaft in Paris

E-Mail: paris.chancellerie@eda.admin.ch

Tel: 0033 1 49 55 67 00
Zur Webseite der schweizerischen Botschaft in Paris (Externer Link)

Welche Verhaltensweisen sind zu beachten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu begrenzen?

Es gibt einige Verhaltensweisen, die sich leicht im Alltag umsetzen lassen und die dazu beitragen, die eigene Gesundheit und die der Mitmenschen zu erhalten:

  • Waschen Sie Ihre Hände sehr regelmäßig;
  • Husten oder Niesen in den Ellenbogen;
  • Verwenden Sie Einwegtücher und werfen Sie sie anschließend weg;
  • Begrüßung ohne Händeschütteln, Vermeidung von Umarmungen;
  • Tragen Sie bei Krankheit eine Maske.
  • Tragen Sie in öffentlichen Einrichtungen, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie an stark frequentierten Orten eine Maske.

Wichtige Hinweise finden Sie auch auf der Seite des französischen Ministeriums für Europa und auswärtige Angelegenheiten (Externer Link) .