Diese Ausstellungen sollten Sie 2021 in Frankreich nicht verpassen

Jeff Koons im Mucem in Marseille, Giacometti in der Fondation Maeght an der Côte d’Azur, Cézanne in den Carrières de Lumières in der Provence, Arcimboldo im Centre Pompidou-Metz, Picasso im Louvre-Lens… Große und sehenswerte Ausstellungen sind in diesem Jahr in Frankreich geplant und versprechen uns viel Sonne und Farbe, Licht und Poesie… Genau das, was wir in diesen schwierigen Zeiten brauchen.

Ausstellungen in Paris, die Sie unbedingt anschauen sollten

Von Napoléon, dessen 200. Todestag gedacht wird, bis zu Henri Cartier-Bresson und der Neueröffnung des Musée Carnavalet, von Rodin zu Picasso, die in zwei magischen Orten der Hauptstadt zu sehen sind, von der Zartheit eines Botticelli hin zur Extravaganz eines Dali… Außergewöhnliche Retrospektiven und beeindruckende Meisterwerke prägen das Kunstjahr 2021 in Paris. Der Schwerpunkt liegt auf Malerei und Fotografie, aber zu sehen sind auch sehr originelle Ausflüge in die Streetart mit Banksy oder in die Welt alles Lebendigen im Muséum d’Histoire Naturelle (Externer Link) .

"Sur le fil, L'art tissu des collections de Daniel Cordier et des Abattoirs" in den Abattoirs in Toulouse

Von der Neueröffnung des Museums bis zum Sommer 2021
Plissiert, geflochten, gestrickt, gemalt, geschnitten… In den Abattoirs von Toulouse interessiert man sich für Stoff in all seinen Ausprägungen ! Ein großer Teil der ausgestellten Werke stammt aus der Sammlung Daniel Cordier, der dem Musée national d'Art Moderne-Centre Pompidou 550 Werke gestiftet hatte, die anschließend ins Depot der Abattoirs gebracht wurden. Die Werke internationaler Herkunft werden neben den Werken zeitgenössischer Künstler gezeigt.

Abattoirs de Toulouse (Externer Link)
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"Gustav Klimt, d’or et de couleurs", in den Bassins de Lumières in Bordeaux

Von der Neueröffnung des Museums an
Die schillernden Farben der Leinwände des großen Meisters des Wiener Symbolismus haben in den Bassins de Lumières in Bordeaux einen Ort gefunden, der ihre einzigartige Schönheit aufs Vortrefflichste präsentiert. Dank der Magie von rund Hundert Videoprojektoren und Tausender Digitalaufnahmen vermählen sich die Werke von Gustav Klimt, darunter der berühmte ´Kuss´, mit der monumentalen Architektur der U-Boot-Basis. Spiegelungen, unerwartete Perspektiven und Tonelemente veranschaulichen dieses goldene Zeitalter, die Portraits und Landschaften.

Bassins de Lumières (Externer Link)
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"Boire avec les Dieux" in der Cité du Vin in Bordeaux

Von der Neueröffnung des Museums bis zum 29. August 2021
Rund 50 antike Werke (darunter einige außergewöhnliche Leihgaben aus dem Louvre oder dem Nationalen Museum für Archäologie in Athen) sowie drei monumentale, von Straßenkünstlern erschaffene Werke warten auf ihre Entdeckung in der Cité du Vin. Die Sonderausstellung « Boire avec les dieux » (übersetzt : Trinken mit den Göttern) verdeutlicht durch einen akustischen und visuellen Parcours die enge Verbindung zwischen der griechisch-römischen Zivilisation und dem Wein, Göttern und Menschen. Die Schau zeigt die zahlreichen Gesichter des Dionysos, Gott des Weines, und die Vielfalt der Rituale, die mit dem Wein verbunden sind.
Cité du Vin (Externer Link)
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"She-Bam Pow POP Wizz ! Les amazones du pop" im Mamac in Nizza

Von der Neueröffnung des Museums bis zum 29. August 2021
Pünktlich zum 30. Geburtstag des Museums ehrt diese sehr farbenfrohe Ausstellung die Amazonen der Pop-Bewegung, die die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt hat, ob auf dem Papier oder im wahren Leben. "She-Bam Pow POP Wizz !" zeichnet erstmals die Geschichte dieser Generation europäischer und nordamerikanischer Frauen nach, die mit viel Kühnheit und Verve ihren ganz eigenen Beitrag zur Geschichte des internationalen Pop geleistet haben – mit der Frankoamerikanerin Niki de Saint Phalle als einer herausragenden Vertreterin.
Mamac de Nice (Externer Link)
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"Der römische Kaiser, ein Sterblicher unter den Göttern", im Musée de la Romanité in Nîmes

Vom 13. Mai bis 19. September 2021
In Zusammenarbeit mit dem Louvre begibt sich das Musée de la Romanité auf Zeitreise und führt die Besucher 2.000 Jahre zurück in die Zeit, als der Kaiserkult im ersten vorchristlichen Jahrhundert etabliert wurde. Im antiken Rom war der Kaiser das Bindeglied zwischen Menschen und Göttern. Ein Parcours zu 150 Werken lässt die Kulissen und die Riten dieser Verehrung, die aus dem Kaiser einen Sterblichen unter Göttern machte, entdecken.

Musée de la Romanité (Externer Link)
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"Cosmogonies, Zinsou", eine afrikanische Sammlung im MoCo, in Montpellier

3. Juli bis 10. Oktober 2021
Das repräsentative Gebäude des MoCo empfängt erstmals die Werke der Sammlung der Fondation Zinsou in Cotonou, in Benin. "Cosmogonies" zeigt fast 110 Werke (Skulpturen, Fotografien, Gemälde und Installationen) 37 afrikanischer Künstlern unterschiedlicher Generationen. Der Leitfaden der Ausstellung? Die Gemälde von Cyprien Tokoudagba (1939‐2012), in denen Figuren und Symbole, die Realität und das Übernatürliche, der Alltag und Legenden die Welt zu erklären versuchen und dabei auf faszinierende Weise Magie und Realismus vermischen.

MoCo (Externer Link)
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"La Mer imaginaire", in der Villa Carmignac, Insel Porquerolles

Vom 20. Mai bis 17. Oktober 2021
In ihrer vierten Saison, widmet sich die Villa Carmignac dem Wasser. Der gesamte magische Ort nahe Hyères verwandelt sich in ein Naturkundemuseum der Unterwasserwelten, eine Befragung zur Interaktion zwischen unserer Zivilisation und den Welten unterhalb der Wasseroberfläche. Die Ausstellung ´La Mer Imaginaire´, die man barfuß besucht, zieht ihre Inspiration sowohl aus der Archiktur mit den unterhalb der Villa verborgenen Räumlichkeiten und ihrem Wasserspiegel, als auch aus den Werken der Sammlung: der Brunnen der 100 Fische von Bruce Nauman, das Unterwasserfresko von Miquel Barceló oder aber der Hummer auf einem Stuhl von Jeff Koons. Ein genussvoller Tauchgang!

Fondation Carmignac (Externer Link)
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"Jeff Koons" im Mucem, in Marseille

Vom 5. Mai bis 18. Oktober 2021
Farbe und Humor, aber auch Provokation… Sein Ruf eilt Jeff Koons wie ein Donnerhall voraus. Der Künstler, der banale Objekte des täglichen Lebens verwandelt, um sich und uns zum Wesen der Kunst zu befragen, zeigt im Mucem einige seiner berühmtesten Werke aus der Sammlung Pinault. Skulpturen wie ´Balloon Dog´ oder ´Lobster´ sowie Gemälde wie ´Backyard´ oder ´Dutch Couple´ werden auf der dem Meer zugewandten Seite des Mucem präsentiert. Ihre Gegenüberstellung mit einer Auswahl an Objekten aus der Sammlung populärer Kunst des Museums verspricht überraschende symbolische und oftmals auch poetische Begegnungen.

Mucem (Externer Link)
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"Côté jardin, de Monnet à Bonnard", im Musée des Impressionnismes in Giverny

Von der Neueröffnung des Museums bis zum 1. November 2021
Auch wenn das Thema der Gärten schon in zahlreichen Ausstellungen behandelt wurde, so nähert sich das Musée des impressionismes in Giverny aus einen neuen Blickwinkel mit dieser einzigartigen und emotionalen Accrochage. Die Ausstellung möchte die besondere Feinfühligkeit der Maler des Impressionismus und der Gruppe der Nabis in Bezug auf die dargestellten Gärten zeigen. Sie stellt die Annäherung von Auguste Renoir der von Claude Monet gegenüber, die von Edouard Vuillard der von Pierre Bonnard. Eine Betrachtung voller Heiterkeit, die bei einem Spaziergang durch den wundervollen Garten des Museums fortgesetzt werden kann.

Musée des Impressionnismes Giverny (Externer Link)
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"Philippe de Gobert, du merveilleux en architecture au conte photographique", au MuMa, au Havre

Vom 29. Mai bis 7. November 2021
Die Architektur und die ganz besondere Atmosphäre von Le Havre, das nach dem Zweiten Weltkrieg federführend durch den Architekten Auguste Perret neu aufgebaut wurde, haben die Vorstellungskraft des belgischen Fotografen Philippe de Gobert genährt. Ausgehend von Modellen der im Stadtzentrum und am Hafeneingang konstruierten Gebäude zeigt er im Musée d´art moderne André Malraux eine Art fotografischer Erzählung, in der er sehr frei und phantasievoll die Geschichte der wunderbaren Renaissance Le Havres nachzeichnet.

MuMa (Externer Link)
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"Les Giacometti : une famille de créateurs" in der Fondation Maegh, in Saint-Paul-de-Vence

Vom 3. Juli bis 14. November 2021
Spindeldürre Figuren, aber hinter jedem Giacometti kann sich ein anderer verbergen ! In Saint-Paul-de-Vence, an der Côte d´Azur, zeigt die Fondation Maeght eine einzigartige Ausstellung : «Les Giacometti: une famillie de créateurs » (übersetzt : eine Familie von Schöpfern). Neben den weltberühmte Skulpturen von Alberto Giacometti, gilt es die Arbeiten seines Vaters Giovanni und seines Cousins Augusto, beide Maler, sowie die seiner beiden Brüder zu entdecken. Diego, der ältere Bruder, ist Bildhauer und Designer, und Bruno, der jüngste, Architekt. Ein originelles Panorama einer hochkarätigen Künstlerdynastie.

Fondation Maegh (Externer Link)
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"Giorgio Griffa, merveilles de l’inconnu", im LaM Lille

Von der Neueröffnung bis zum 28. November 2021
Mit annähernd 100 Werken – bisher selten oder noch nie gezeigten Leinwänden und Zeichnungen – lädt das LaM zur (Wieder-) Entdeckung einer der Hauptfiguren der italienischen Kunstszene, in Frankreich noch fast unbekannt. Leinen, Striche und Farben – das ist das fundamentale Tryptichon von Giorgio Griffa. Der heute 80-jährige Künstler stand in seiner frühen Phase der Arte Povera nahe und geht heute mit leichter Hand über die auf dem Boden ausgebreiteten Leinwände, um Variationen von Zeichen und Farben zu erfinden, zu wiederholen und fortzuführen – eine Bildsprache von großer Poesie.

Musée LaM (Externer Link)
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"Cézanne, maître de la Provence" in den Carrières de Lumières, in Les Baux de Provence

Von der Neueröffnung des Museums bis zum 2. Januar 2022
Man glaubt, man sei selbst dort ! Am Fuße der Montagne Sainte Victoire in der Nähe von Aix-en-Provence, umgeben von Kartenspielern und vor dem mit Äpfeln gefüllten Teller…. In den Carrières de Lumières bietet die Ausstellung "Cézanne, maître de la Provence" (übersetzt : Cézanne, Meister der Provence) eine intensive Reise zu einigen der Hauptwerke des Aixer Künstlers, wobei die Natur der Provence als roter Faden dient. Ein digitales Erlebnis, das alle Sinne anspricht und mit dem Besuch der zeitgleich stattfindenden Kandinsky-Ausstellung vervollständigt werden kann – eine Odyssee des Abstrakten.

Carrières de Lumières (Externer Link)
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"La Terre en héritage, du Néolithique à nous", im Musée des Confluences in Lyon

Von der Neueröffnung des Museums bis zum 30. Januar 2022
Das sehenswerte und gelehrte Musée des Confluences fordert unsere Intelligenz mit einem äußerst aktuellen Thema heraus. Auf der Suche nach den historischen Momenten der Geschichte, die zu epochalen Umwälzungen führten, verweist uns die Ausstellung « La Terre en héritage » (übersetzt: Die Erde als Erbstück) auf das Neolithikum. Es liegt an uns, den Beginn unserer Ausbeutung der Natur zu verstehen und auch den Wandel in unserem Verhältnis zu anderen Lebewesen. Leidenschaftliche Pädagogik.

Musée des Confluences (Externer Link)
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"Les Louvre de Pablo Picasso" im Louvre-Lens

Vom 13. Oktober 2021 bis 31. Januar 2022

Weil der Louvre ein grundlegender Ort für das Verständnis des Werkes von Pablo Picasso ist und das Museum einen besonderen Platz in der Vorstellungswelt des Künstlers einnimmt, kündigt sich diese Ausstellung als ein Event an. Gipfeltreffen und verpasste Treffen… Der Louvre-Lens knüpft an den Dialog an, den das Werk Picassos mit den Sammlungen des Louvre führt und an die Verbindungen, die das größte Museum der Welt seit den 1930er Jahren mit dem Künstler und seinem Werk knüpft.

Louvre-Lens (Externer Link)
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"À la mode. L’art de paraître au 18eme siècle", au Musée d’arts de Nantes

Vom 10. Dezember 2021 bis 13. März 2022
Mode ist im 18. Jahrhundert geboren, zeitgleich mit neuen Berufen und der Fachpresse. Der französische Stil, der von der Aristokratie wie vom hohen städtischen Bürgertum getragen wurde, setze sich an den Höfen und in den Städten ganz Europas durch. Erstmalig erlaubt die Gegenüberstellung von bildlichen Werken mit Kostümen aus dem 18. Jahrhundert eine Erkundung der neuen Inszenierung des Körpers, die sich zwischen sozialen Anforderungen und Geschmackskapriolen bewegt. Dieses Ausstellungsevent, dessen Titel man übersetzen könnte mit « Auf die Mode. Die Kunst des Scheins im 18. Jahrhundert », das in Kooperation mit dem Palais Galliera, dem Musée de la Mode der Stadt Paris, dem Musée d´Arts Nantes organisiert wird, zeigt fast 200 Objekte aus dem 18. Jahrhundert – Leihgaben der bedeutendsten Museen für Textilien und Schöne Künste in Frankreich und in Europa.

Musée d'arts de Nantes (Externer Link)
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