Jean François Millet im Palais des Beaux-Arts in Lille

Vom 13 Oktober 2017 bis zum 22 Januar 2018
  • Margeriten-Strauß

    Jean François Millet

    Margeriten-Strauß

    Jean François Millet

  • Ausstellung im Palais des Beaux-Arts in Lille

    © Frédéric Iovino

    Ausstellung im Palais des Beaux-Arts in Lille

    © Frédéric Iovino

  • Außenansicht des Palais des Beaux-Arts in Lille

    © Palais des Beaux-Arts de Lille

    Außenansicht des Palais des Beaux-Arts in Lille

    © Palais des Beaux-Arts de Lille

  • Skulpturen-Ausstellung im Palais des Beaux-Arts

    © OTC Lille - Don Muschter

    Skulpturen-Ausstellung im Palais des Beaux-Arts

    © OTC Lille - Don Muschter

Jean François Millet im Palais des Beaux-Arts in Lille place de la république 59000 lille fr

Vom 13. Oktober 2017 bis 22. Januar 2018 zeigt der Palais des Beaux Arts in Lille die Werke von Jean François Millet. Es wird die erste große Retrospektive seit der Ausstellung im Grand Palais in Paris von 1975 sein.

Die Gemälde stellen Altagsszenen der bäuerlichen Welt dar und sind unverkennbar durch die Arbeiten der alten Meister inspiriert. Figuren aus der bäuerlichen Lebenswelt, wie der Kornschwinger, der Sämann oder die Ährenleser, bevölkern das Werk von Millet, das eine poetischen Einblick in Landschaft und Arbeitswelt vergangener Zeiten zeigt.  

In der Malerei Millets zeigen sich unterschiedlichste Einflüsse, von der Bibel bis hin zu Walter Scott, Virgile, Hugo oder auch Milton. Auch sind Referenzen an  die alten Meister wie Giotto, Poussin,
Rembrandt, Holbein unübersehbar…

Während Millet mit seinem Gemälde Le Vanneur zu Lebzeiten eine Sensation im Pariser Salon auslöste, ist sein Name heute nur noch wenig bekannt. Teile seines Werkes finden sich im musée d’Orsay und dem musée de Cherbourg, der Hauptteil jedoch befindet sich in Übersee, in den USA sowie in Japan.

Millet und die Vereinigten Staaten von Amerika

Bereits zu Lebzeiten entwickelte der Maler eine besondere Beziehung zu den USA, die sich noch heute fortsetzt, wie die große Anzahl us-amerikanischer Sammler seines Werkes und Besucher seines letzten Wohnortes Barbizon zeigen. Millet, als einer der führenden Maler der "Schule von Barbizon", gilt auf dem amerikanischen Kunstmarkt als einer der wichtigsten Vertreter der europäischen Realismus. "Realistische" Maler wie Edward Hopper, Fotografen wie Lewis Hine, Dorothea Lange, Walker Evans, Arthur Rothstein, oder Cineasten  wie D.W. Griffith, John Ford, Terrence Malick oder Michael
Cimino berufen sich auf den französischen Maler als eine Inspiration. Die von ihm dargestellten Figuren gelten als Archetypen der Arbeitswelt und werden bis heute immer wieder zitiert.

 

Öffnungszeiten

  • Montag: 14-18 Uhr
  • Mittwoch bis Sonntag: 10-18 Uhr
  • Dienstag geschlossen

Preise

  • Erwachsene: 7€
  • Ermäßigt (12-25 Jahre): 4€
  • Für Kinder unter 12 Jahren frei.
  • Am ersten Sonntag im Monat freier Eintritt für alle.

Weitere Informationen

Palais des Beaux-Arts de Lille
Place de la République
F-59000 Lille
Tel.: +33 (0)3 20 06 78 00

Preise

  • Erwachsene: 7€
  • Ermäßigt (12-25 Jahre): 4€
  • Für Kinder unter 12 Jahren frei.

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