100 Jahre erster Weltkrieg

Vom 01 Januar 2014 bis zum 31 Dezember 2014
  • Musée de la Grande Guerre in Meaux

    Musée de la Grande Guerre in Meaux

    © CRT IDF - Hélène Giansily

  • Memoiral von Verdun

    Memoiral von Verdun

    © CRT Lorraine

100 Jahre erster Weltkrieg

Die Feierlichkeiten zum Gedenken des Ersten Weltkrieges werden 2014 ein wichtiger Termin der internationalen Agenda sein. In Frankreich können die Besucher anhand eines überaus reichhaltigen Kulturprogramms alle Einzelheiten über diesen Krieg erfahren, der die ganze Welt in ihren Grundfesten erschüttert hat.

16. Oktober 2013 bis 23. April 2014 - Opéra de Paris
Konvergenzen
Dieser Zyklus der Opéra de Paris bietet ein Panorama über die französische Musikszene zum entscheidenden Zeitpunkt des 1. Weltkriegs. Auf dem Programm: Debussy, Ravel, Lili Boulanger, Louis Vierne, Darius Milhaud, Gabriel Dupont, Stravinsky.

15. Januar bis 15. Juni 2014 - Bibliothèque Historique der Stadt Paris (24 Rue Pavée, 75004 Paris)
Paris 14-18 : Der Krieg im Alltag - Fotografien von Charles Lansiaux
Die Ausstellung präsentiert die Lage in Paris während des Konflikts im Rahmen einer einzigartigen Fotoreportage des relativ unbekannten Fotografen Charles Lansiaux (1855-1939). Die 200 Fotografien stammen aus dem Fundus der Bibliothèque Historique der Stadt Paris.

15. Februar bis 21. September 2014 - Musée Lorrain (64 Grande Rue, 54000 Nancy)
Sommer 1914: Die Stadt Nancy und Lothringen im Krieg
Anhand dieser Ausstellung wird ein entscheidender Moment des 1. Weltkriegs, nämlich die Kampfhandlungen im Sommer 1914, entschlüsselt, wobei besonderes Augenmerk auf den Grand Couronné-Grenzkampf und den allgemeinen Kontext des Kriegsbeginns in Lothringen gelegt wird.

Frühjahr 2014
Péronne und das Historial de la Grande Guerre
Im Rahmen des australischen Erinnerungswegs wird ein Parcours rund um und auf dem Mont St. Quentin (in der Nähe von Péronne) geschaffen, der an den Kriegseinsatz Australiens erinnern soll. In Péronne wird die Befreiung der Stadt im Rahmen eines Rundgang behandelt, und im Historial de la Grande Guerre wird dieses Ereignis in einem eigenen Saal erzählt.

25. März bis 3. August 2014 - Französische Nationalbibliothek (Quai François Mauriac, 75013 Paris)
Sommer 1914: Die letzten Tage der alten Welt
Die Ausstellung präsentiert in chronologischem Ablauf die Ereignisse vom 23. Juli bis zum 4. August und die verhängnisvolle Entscheidungskette, die zum Krieg führte. Am Ende des Rundgangs wird das Trauma des Kriegsbeginns behandelt.

27. März bis 30. November 2014 - Historial de la Grande Guerre (Château de Péronne, 80200 Péronne)
Den Krieg hören: Stille, Musik und Klänge von 1914-18
Diese Ausstellung wirft einen historischen Blick auf den Klang des Krieges und das Thema Krieg in der Musik: Waffenlärm, Militärmusik, Lieder, in den Schützengräben hergestellte Instrumente, die patriotischen Konzerte der Nachhut und die Ankunft des Jazz sind interessante Themen, die vertieft werden können.

März-April 2014 bis 15. November 2015 – Verdun, Centre Mondial de la Paix
Die Verdun-Gedenkstätte
Das Weltzentrum für Frieden in Verdun wird bis zum 15. November 2015 die Sammlungen der Gedenkstätte von Verdun (wegen Renovierung geschlossen) beherbergen. Eine befristete Ausstellung, die gemeinsam mit dem Generalrat des Departements Meuse organisiert wurde, zeigt Teile der Sammlung des ehemaligen Militärmuseums von Diors (Indre).

2. April bis 3. August 2014 - Gitter des Pariser Stadtparks Jardin du Luxembourg (Rue de Vaugirard - 75006 Paris)
Fields of Battle – Land des Friedens 1914-18
Die Ausstellung zeitgenössischer Fotografien von Mike Sheil am Gitter des Jardin du Luxembourg ist sowohl eine Hommage an die Soldaten aus über 30 Nationen als auch eine Botschaft für die Friedenskonsolidierung und den Dialog zwischen Generationen. Dabei werden die Landschaften von heute den Schlachtfeldern von gestern gegenübergestellt.

April 2014 – Generalrat des Departements Haut-Rhin
Das Leben während des Kriegs auf beiden Seiten des Rheins
Start der bilateralen französisch-deutschen Wanderausstellung "Vivre en temps de guerre des deux côtés du Rhin" oder "Menschen im Krieg am Oberrhein". Diese zweisprachige Ausstellung wurde anhand von Archivbeständen der Partner und aus anderen Quellen gestaltet und vereint in acht nach Themen geordneten Kapiteln 32 Biographien von Personen, die den Krieg im Elsass und Baden-Württemberg erlebt haben.

April 2014 bis Mai 2015 – Musée de l’Image d’Epinal, 88000 Epinal
Das Leben.... geht weiter
5 Museen in den Vogesen (Musée de la lutherie de Mirecourt, Musée de l’Image d’Epinal, Musées de
Remiremont, Musée Pierre Noël de Saint-Dié, Musée départemental d’art ancien et contemporain d’Epinal) starten eine Zusammenarbeit zum selben Thema, um von den Menschen im Hinterland zu erzählen. Fünf Ausstellungen, fünf Persönlichkeiten: der Musikant, das Kind, der Maler, die Frau und der Passant.

16. April bis 20. Dezember 2014 - Drachenhöhle, Chemin des Dames, 02160 Oulches-la-Vallée-Foulon
September 1914: Die britische Armee auf dem Chemin des Dames
Die Ausstellung analysiert die Kämpfe im September 1914 im Departement Aisne, die sich die deutschen Truppen und der britische Expeditionskorps lieferten.

24. April / 16. Mai 2014 - Hôtel national des Invalides - 129 Rue de Grenelle, 75 007 Paris
Die Nacht der Invaliden
Zu Ehren der Frauen und Männer, die im Kampf zur Verteidigung Frankreichs gefallen oder verwundet wurden, wird die monumentale 3D-Aufführung “Die Nacht der Invaliden” in einer völlig neuen Version
anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Paris im 2. Weltkrieg veranstaltet.

28. Mai bis 6. Oktober 2014 - Museum Louvre Lens (99 Rue Paul Bert, 62300 Lens)
Das Unheil des Krieges (1800-2014)
Die Ausstellung zeigt einen reichhaltigen Fundus an Werken, die aus der Verzweiflung angesichts des Krieges entstanden sind. In einer der zentralen Abteilungen werden die Darstellungen des 1. Weltkriegs unter einem neuen Blickwinkel gezeigt.

Juni bis November 2014 - LaM - Lille Métropole musée d'art moderne (1 Allée du Musée, 59650 Villeneuve-d'Ascq)
Le Chemin des Hommes. Éric Poitevin
1985 fertigte Eric Poitevin in seiner Dunkelkammer die Portraits von fast allen letzten Überlebenden des 1. Weltkriegs an. Das Ergebnis ist eine Serie von 100 einzigartigen Fotografien.

7. und 8. Juni 2014 - Amiens
Comic-Treffen in Amiens - On a marché sur la Bulle
Die 19. Auflage des Comic-Treffens in Amiens präsentiert die Verbindungen zwischen dem 1. Weltkrieg und Comics im Rahmen verschiedener Ausstellungen und Medientools.

20. Juni bis 26. Juli 2014 (Freitag- und Samstagabend) - Carrières d'Haudainville, 55100 Verdun
Feuer- und Lichtspiele
Jeden Sommer organisiert der Verein Connaissance de la Meuse das eindrucksvolle Lichtspiel "Des Flammes à la Lumière" im Rahmen einer Inszenierung der Schlacht von Verdun im Steinbruch Carrières d'Haudainville.

28. Juni bis 30. Dezember 2014 - Musée de la Grande Guerre (Rue Lazare Ponticelli - 77100 Meaux)
Join now! Der Kriegseintritt des Britischen Weltreichs
Diese Ausstellung (in Zusammenarbeit mit dem Imperial War Museum und dem National Army Museum von London und dem In Flanderfields Museum in Ypres, Belgien) präsentiert die maßgebliche Beteiligung der britischen Truppen in den ersten Kriegsmonaten, vor allem während der 1. Marne-Schlacht.

1. Juli bis 10. Oktober 2014 - Thiepval Memorial, 80300 Thiepval
The Lost Men France
The Lost Men France ist ein Land Art-Werk des südafrikanischen Künstlers Paul Emmanuel. Er beschäftigt sich mit der kollektiven Erinnerung und Trauer auf einem 600 m langen Straßenstück, das von seidenen Bannern mit Fotos und Namen der Soldaten gesäumt ist, die auf der Haut des Künstlers aufgedruckt wurden.

5. bis 27. Juli 2014
Die Tour de France
Das Radrennen kam während dem Ersten Weltkrieg zum Stillstand, allerdings wurden zahlreiche Protagonisten an die Frontlinien geschickt und erlebten die Gräuel in den Schützengräben. Viele fanden den Tod, u.a. drei Sieger des Tour de France: François Faber, Octave Lapize und Lucien Petit-Breton. Ihnen sowie den Millionen im Kampf gefallenen Soldaten soll anlässlich des kommenden Tour de France Anerkennung und Hochachtung gezollt werden. Der Parcours des Tour de France 2014 wird an zahlreichen wichtigen Schauplätzen des Krieges vorbeiführen. Nach dem Start in Yorkshire wird die Tour de France der Frontlinie folgen und Flandern, Artois, Aisne, Champagne, Verdun und die Vogesen durchqueren. In den Städten Lille, Arras, Reims, Epernay, Nancy und Mülhausen werden jeweils Etappenhalte eingelegt.

Vom 14. Juli bis zum 11. November 2014 - Bahnhof Paris-Est, 75010 Paris
1914, Portraits und Überreste des 1. Weltkriegs
Diese einzigartige Fotostrecke wird am Pariser Bahnhof Gare de l'Est präsentiert: An diesem symbolträchtigen Ort traten die Soldaten ihre Reise an die Kriegsfront an. Ausgestellt werden Portraits, die zwischen 1996 und 2007 angefertigt wurden und die letzten hundertjährigen Kriegsveteranen in Szene setzen. Nach dem Verschwinden im Jahr 2008 von Lazare Ponticelli, dem letzten "Poilu", hat Didier Pazery Aufnahmen der ehemaligen Frontlinie aber auch Stillleben von Gegenständen des Musée de la Grande Guerre du Pays de Meaux angefertigt. Diese Serien werden im Rahmen der Ausstellung neben den Portraits der letzten Kriegsveteranen gezeigt.

September 2014/Februar 2015 - Musée des Beaux-Arts von Reims (8 Rue Chanzy, 51100 Reims)
1910-1925 - der Frieden? Fronten und Kulissen der französisch-deutschen Kunst
Im Rahmen dieser Ausstellung werden deutsche und französische Künstler ausgehend von ausgewählten Gegenständen befragt, die die Folgen des Ersten Weltkrieges auf das Leben von Frauen und Männern illustrieren.

Abendliche Projektion auf die Fassade, ab Herbst 2004, Eintritt frei
« Son et Lumière am Rathaus von Reims»
Nach dem Erfolg des polychromen beweglichen Spektakels annlässlich des 800sten Geburtstag der Kathedrale, wiederholt Reims die Initiative durch eine neue virtuelle Ton- und Lichtschau auf der Fassade
des Rathauses. Dieser emblematische Ort für vaterländisches Heldentum während des Krieges wurde am 3. Mai 1917 zerbombt. Eine neue Etappe erlebt Reims mit der Deutsch-Französischen Versöhnung
am 8. Juli 1962.

5. September bis 7. Dezember 2014 - Bibliothèque nationale et universitaire (9 Rue Fischart, 67000 Strasbourg)
1914, Der Tod der Dichter
Charles Péguy, Ernst Stadler und Wilfred Owen: 3 europäische Dichter, die auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs ihr Leben ließen. Anhand ihrer Schicksale und schriftlichen Werke präsentiert die Ausstellung die einzigartige Sichtweise der Dichter über den Tod und den Sinn des Krieges.

12. bis 14. September 2014 – Flugplatz Amiens-Glisy, 80000 Amiens
100 Jahre militärische Luftfahrt 1914-18
In der Region Picardie (Departement Somme), wo einst die ersten Militärflugzeuge durch die Luft flogen, wird das 100-jährige Gedenken an den Ersten Weltkrieg im Rahmen eines Flugmeetings in Amiens begangen. Auf dem Programm: Flugtaufen, Flugvorführungen berühmter Flugzeuge, Ausstellung am Boden von Oldtimer-Flugzeugen, Drachenbauateliers für Kinder, Flugzeugmodelle...

15. Oktober 2014 bis 30. Januar 2015 - Hôtel national des Invalides (129 Rue de Grenelle, 75007 Paris)
Vu du Front (dt. Sicht von der Front) 1914-1918
Die Ausstellung "Vu du Front 1914-1918", die vom Musée de l'Armée und der BDIC organisiert wird, handelt von der Art und Weise, wie die zeitgenössischen Künstler die Kriegsfront in Form von Gemälden, Zeichnungen, Postern, Fotografien, Karten usw. wahrgenommen und dargestellt haben. Ebenfalls gezeigt werden Uniformen, Kriegsschrott und -materialien...

Oktober 2014 – 51000 Châlons-en-Champagne
War on screen - Festival international de cinéma de guerre (dt. Internationales Kriegsfilmfestival)
War on screen ist das 1. internationale Filmfestival, das zur Gänze dem umfangreichen Thema "Krieg und bewaffnete Konflikte" gewidmet ist. Es wird in Châlons-en-Champagne, Suippes und Mourmelon en Champagne abgehalten.

Von 2014 bis 2018 -  Château de Péronne, 80200 Péronne
Historial de la Grande Guerre Péronne
In jedem Jahr des 100-jährigen Gedenkens des Ersten Weltkrieges werden die Sammlungen in den Räumen des Historial de la Grande Guerre erneuert und ihre Botschaft hinsichtlich der Entwicklung der historischen Forschung aktualisiert, indem zeitliche und geographische Horizonte geöffnet werden, die über die Reichweite der aktuellen Präsentation hinausgehen.