Die Cinémathèque française in Paris

  • Blick auf das neue Gebäude der Cinémathèque française

    Blick auf das neue Gebäude der Cinémathèque française

    © OTCP Daniel Thierry Architecte_Frank Gehry

  • Ausstellungsvitrine in der Cinemathèque française

    Ausstellungsvitrine in der Cinemathèque française

    © OTCP_Amélie Dupont

  • Filmkostüme in einer Ausstellungsvitrine in der Cinémathèque française

    Filmkostüme in einer Ausstellungsvitrine in der Cinémathèque française

    © OTCP_Amélie Dupont

Physical DisabilityMental DisabilityHearing ImpairmentVisual Impairment
Die Cinémathèque française in Paris Paris fr

Die Cinémathèque française ist Filminstitut und Museum zur Filmgeschichte mit Sitz in Paris. Ihre Aufgabe ist der Erhalt und die Verbreitung von Filmen als Kulturgut.

Das älteste Filminstitut der Welt

Gegründet wurde die Cinémathèque bereits 1935 durch Henri Langlois und Georges Franju. Langlois übernahm in den darauffolgenden zwei Jahrzehnten die Leitung des Instituts. 1968 kam es zur sogenannten "Langlois-Affäre", während derer der Filmemacher und damalige Kultusminister Malraux durch die Streichung staatlicher Subventionen, die Kündigung Langlois durchzusetzen versuchte. Aus Protest wurde die Cinémathèque darauf hin geschlossen und es kam zu zahlreichen Demonstrationen, an denen sich auch Größen des französischen Films, wie zum Beispiel Godard, beteiligten. Malraux musste sich dem Druck schließlich beugen.

Die Sammlung des Instituts ist einzigartig, viele der hier bewahrten Filme sind Einzelstücke und hatten unter anderem auf die Regisseure der Nouvelle Vague großen Einfluß. 2005 wurden die Cinémathèque und das Musée du Cinéma zusammengelegt. Ihr Sitz wurde von dem amerikanischen Stararchitekten Frank Gehry entworfen. Der weltweite Ruf der Cinémathèque zeigt sich auch in den regelmäßig stattfindenden Konferenzen.

Ausstellung und Sammlung

Neben den rund 40 000 archivierten Filmen bieten die Ausstellung des Museums und der Bibliothek alles rund um Film. So werden die ersten Cinématographen gezeigt, ebenso wie Requisiten berühmter Filme, Kostüme oder Filmplakate. Die Bibliothek führt u.a. mehr als 20 000 Pressedossiers. In den Vorführräumen der Cinémathèque werden jährlich etwa 13 000 Filme gezeigt. Darunter sind natürlich Klassiker der Filmgeschichte aber auch viele weitgehend unbekannte Filme aus allen Epochen der Filmgeschichte.

Im Museum werden regelmäßig Sonderausstellungen zu einzelnen Künstlern und Themenblöcken gezeigt. Eine Übersicht aller, vergangener und kommender, Ausstellungen finden Sie hier.

Praktische Informationen

Öffnungszeiten

  • Sonderausstellungen: Dienstags geschlossen, Montags, Mittwochs & Samstags von 12:00 - 19:00 Uhr, Donnerstags bis 22:00 Uhr, Sonntags 10:00 - 20:00 Uhr
  • Musée du Cinéma: Dienstags geschlossen, Montags, Mittwochs & Samstags von 12:00 - 19:00 Uhr, Sonntags 10:00 - 20:00 Uhr
  • Bibliotheque: Dienstags & Sonntags geschlossen, Montag, Mittwoch, Donnerstag & Freitag 10:00 - 19:00 Uhr, Samstag 13:00 - 18:30 Uhr
  • Nutzerbereich in der Bibliothek: Nach Anmeldung: Montags, Mittwochs & Donnerstags 13:00 - 18:00 Uhr, Freitags 10:00 - 18:00 Uhr

Eintrittspreise

  • Musée du Cinéma: 5€, ermäßigt 4€, unter 18 J.: 2,50€, Musée & Filmvorstellung: 8€
  • Kino: 6,50€, ermäßigt 5,50€, unter 18 J.: 3€
  • Bibliothek: Tageskarte 3,50€ 

Audioguides in Französisch sind mit einer Eintrittskarte kostenlos leihbar. Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt von 10:00 bis 13:00 umsonst.

Anfahrt

  • Metro-Linien 6 & 14, Richtung Bercy 
  • Bus-Linien 24, 64, 87 : n°24, n°64, n°87
  • Mit dem Auto A4 Ausfahrt Pont de Bercy, Parkplätze sind in der Rue de Bercy (Hotel All Seasons) vorhanden

Adresse
Cinémathèque française
51 Rue de Bercy
75012 Paris
Webseite

 

Ähnliche Artikel