Der Nationalpark Cevennen

  • Familienwanderung im Nationalpark Cevennen

    Familienwanderung im Nationalpark Cevennen

    © Atout France - Phovoir

  • Fluss Tarn im Nationalpark Cevennen

    Fluss Tarn im Nationalpark Cevennen

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  • In den Cevennen kann man Eselwanderungen machen.

    In den Cevennen kann man Eselwanderungen machen.

    © Atout France - Phovoir

Der Nationalpark Cevennen Florac fr

Der Nationalpark Cevennen liegt am Übergang zwischen dem Zentralmassiv und der Ebene des Languedoc. Mit seinem beeindruckenden Wegenetz von über 3.500 km gilt er als echtes Paradies für Wanderer, Radfahrer, Reiter und andere Aktivurlauber. Bereits 1985 wurde er von der UNESCO zum Biosphärenreservat und 2011 zum Weltnaturerbe erklärt.

Der Nationalpark Cevennen umfasst drei große Naturregionen:

  • die Hoch-Cevennen (Hautes Cévennes) mit den Granitstein-Gebirgsmassiven Mont Lozère (1699 m) und Bougès im Nordosten sowie Lingas und Mont Aigoual (1567 m) im Südwesten,
  •  die Causses – Kalkstein-Hochebenen, die 750 bis 1250 Meter über dem Meeresspiegel liegen und von tiefen Schluchten durchschnitten sind,
  • die engen und tiefen Cevennen-Täler mit ihrem vom Wasser geformten Schiefergestein.

Wo Wolf, Luchs und Biber zu Hause sind

Mit seinen 321.378 Hektar umfasst der zum größten Teil in der Region Languedoc-Roussillon gelegene Nationalpark nur 0,5 Prozent der Staatsfläche – doch auf diesem vergleichsweise kleinen Territorium wachsen 40 Prozent aller in Frankreich vorkommenden Pflanzenarten, darunter über 40 Orchideenarten. Große Waldgebiete, die in den höheren Lagen von Kiefern, Buchen und Eichen, in den tieferen dagegen von Kastanien, Oliven- und Mandelbäumen dominiert werden, bestimmen hier die Landschaft. Die große Artenvielfalt betrifft auch die Tierwelt: Etliche Tierarten, die schon fast oder gänzlich aus dem Nationalpark verschwunden waren, wurden wieder hier eingebürgert oder sind von selbst zurückgekommen. Dazu zählen etwa Gänse- und Mönchsgeier, Wolf, Luchs, Biber und Fischotter.

Besucher sind herzlich willkommen

Auf Besucher ist man hier so gut vorbereitet wie in kaum einem anderen Nationalpark. Der Tourismus ist hier noch vor der Landschaft der Wirtschaftsfaktor Nummer eins. Daher können Besucher hier aus dem vollen schöpfen: Praktisch überall finden Sie hier Unterkünfte und Gaststätten unterschiedlichster Niveaus und Preisklassen, Nationalpark-Häuser und Tourismusbüros sowie qualifiziertes Personal. Außerdem informieren drei Öko-Museen über die Naturreichtümer der Cevennen.

Hier einige der besonders lohnenden Ausflugsziele des Nationalparks:

  • die Schluchten Gorges du Tarn et de la Jonte,
  • die Tropfsteinhöhlen Aven Armand, Dargilan und Bramabiau,
  • die eigenartigen, kegelförmigen Hügel „Les puechs de Bondon“ und „L’Eschino d‘ aze“,
  • das „Chaos de Nîmes-le-Vieux“, wo Wasser, Wind und Sonne bizarre Formationen aus dem Kalkgestein gemeißelt haben,
  • der Wald „Bois de Paϊolive“ mit seinen weißen Eichen

Ein Paradies für Wanderer und Aktivurlauber

Aktivurlauber finden im Nationalpark Cevennen optimale Bedingungen vor. Einige Sportarten wie das Kanufahren, Mountainbiken oder Klettern sind allerdings nur unter bestimmten, umweltverträglichen Auflagen gestattet. Wanderer können ihrem Hobby auf über 3.500 Kilometern im wahrsten Sinne "nachgehen". Für Einsteiger und Besucher, die mit der ganzen Familie wandern möchten, gibt die Nationalpark-Verwaltung 20 Wanderführer mit insgesamt 275 Wegbeschreibungen heraus. Solche Wanderführer existieren auch für die anspruchsvolleren, teils mehrtägigen „Sentiers de grande randonnée“ (GR), von denen mehrere durch den Nationalpark verlaufen.

Sehenswert