Le Royal Monceau: Die Perle von Paris

Le Royal Monceau: Die Perle von Paris Paris fr

Das Fünf-Sterne-Haus, das neue Wege sucht 

Nach einer zweijährigen Phase der Renovierungist das legendäre Pariser Hotel Le Royal Monceau seit 2010 wieder geöffnet. Es ist jetzt ein Fünf-Sterne-Haus unter der Flagge der Raffles-Hotels. Das Hotel liegt in der Avenue Hoche, ganz nahe beim Triumphbogen und bei den Champs-Elysées im achten Pariser Arrondissement. Werhier wohnt, spürt den Pulsschlag der Stadt der Lichter 

Das neue Antlitz wurde von Star-Designer Philippe Starck gestaltet. Heraus kam eine Mischung aus dem Baustil der 1930er Jahre mit modernem Interieur und ein perfektes Zusammenspiel von Ausstattung, Haustechnik und Service. Die 85 Zimmer (36 bis 45 Quadratmeter), 61 Suiten (55 bis 360 Quadratmeter) und 3 Präsidial-Suiten (280 bis 350 Quadratmeter) sind zumeist im Stil der 1940er- und 1950er-Jahre gehalten und sehen aus wie die blitzsaubere und stilvoll eingerichtete Wohnung eines Freundes, der einem den Schlüssel überlassen hat. Mehr Suiten gibt es übrigens in keinem anderen Pariser Hotel. In jedem Raum des Hotels hat es mindestens zwei Kunstwerke. Und auf den übrigen Hotelflächen ist ebenso viel Kunst ausgestellt, darunter das handgefertigte Rentier von Nikolay Polissky und Joana Vasconcelos' gigantische Teekanne im Garten des Hotels. Was die zeitgenössische Fotografie im Hotel angeht, sind Fotografen vertreten wie Jean-François Rauzier, Koichiro Doi, Cerise Doucède, Guy Le Querrec, Rune Guneriussen und Harry Gruyaert. Die Ray-Charles-Suite ist mit einer Serie von Backstage-Portraits von «The Genius», der oft im alten Royal Monceau übernachtete, von Arlette Kotchounian ausgestattet. 

Das Hotel ist also ein Ort, an dem Kunst und Kultur omnipräsent sind. Das reiche Angebot an künstlerischen Leistungen: Die allgegenwärtigen Kunstobjekte (rund 300 Arbeiten sind im Hotel ausgestellt), die moderne Kunst-Buchhandlung mit über 700 Büchern, darunter viele Sonderausgaben, die Galerie für zeitgenössische Kunst, der hauseigene Kinosaal mit 99 Sitzplätzen, eine Gitarre (Modell «Signature») in allen Zimmern und Suiten, ein mobiles Aufnahmestudio, ein Concept-Store, der Royal-Monceau-Kunst-Blog (www.artforbreakfast.com) und der besondere Service eines eigenen Art-Concierge machen das Royal Monceau zu einem besonderen Ort für Liebhaber des Schönen. Der Service des Art-Concierge empfiehlt die besten Ausstellungen in Paris und kann auch Kultur-Touren für die Gäste planen sowie Treffen mit Künstlern und Kuratoren vereinbaren, Atelier-Besuche und Kunstkäufe einfädeln.

 

Ein pariser «Palace» mit einem ganz eigenen Charakter

Laurent André ist der Executive Chef vom Le Royal Monceau. Er stammt ausdem Jura, schon seine Eltern waren Restaurant-Besitzer. Er verdiente sich seine ersten Sporen bei Alain Chapel in Mionnay, der ihm beibrachte, was die gute Küche einem abverlangt an Einvernehmen, Opfer und Demut, aber auch, was sie einem an Freude zurückgibt. Andrés nächste Station war das Hôtel de Paris in Monaco, wo er bei Alain Ducasse lernte, als dieser gerade seinen dritten Michelin-Sternerhalten hatte. André blieb dort vier Jahre. Weitere Stationen waren Bois de Boulogne und schliesslich London, wo er ein Spoon-Restaurant eröffnete, sowie Hongkong. Anfang 2009, als André fast zehn Jahre nicht mehr in Frankreich gelebt hatte, suchte er nach einer neuen Herausforderung und träumte davon, an einem besonderen Projekt mitzuarbeiten. Er wollte zugleich zurück zu seinen Wurzeln der französischen Küche und beweisen, dass er ein weltgewandtes, anspruchsvolles Publikum mit seiner Arbeit zufriedenstellen kann. Als er Sylvain Ercoli, den General Manager des Royal Monceau kennen lernte, war die gemeinsame Vision einer völlig neuartigen Küche, geprägt durch verschiedene Einflüsse, für das Hotel geboren. Im Hotel wurde ein neues Gastro-Konzept geschaffen. Unterstützt wird André von einem grossen Team, zu dem auch Pierre Hermé gehört, der von der französischen Vogue zum «Picasso of Pastry» ernannt wurde. Er bereichert die Speisekarte mit Patisserie, Schokolade und Makronen. Es gibt zwei Restaurants. Das La Cuisine bietet eine raffinierte, grosszügige und kreative Küche an, die in einem eleganten Rahmen an einem grossen Tisch vor der Open Kitchen serviert wird oder an Einzeltischen und Alkoven. Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Il Carpaccio ist ein italienisches Restaurant mit erfinderischen, künstlerischen Dekor und ist nach hinten hin offen zum Garten. Le Bar Long im Erdgeschoss schliesslich ist ein imposanter Raum, in dem man sich wie in einem zentralen Wohnzimmer den ganzen Tag stärken kann und bei einem Drink neue Pläne spinnen kann. Abends steigen dort die Soirées im Stil der 1930er-Jahre. 

Jedes Fünf-Sterne-Haus braucht auch ein Spa. Dieses ist beim Le Royal Monceau sehr üppig geraten: Auf 1 500 Quadratmetern geniessen die Gäste eine moderne, preisgekrönte Einrichtung, ein 23 Meterlanges Schwimmbecken – das längste von allen Pariser Hotels und licht durchflutet dank der grossen Fenster –, luxuriöse Kabinen für individuelle Behandlungen, Hammam, Sauna, Eisbrunnen, Erlebnisdusche. Ausserdem gibt es einen Fitnessbereich und eigene Coachingräume für Yoga, Pilates und Kinesis. Eltern können natürlich die Kinderbetreuung des Hotelsin Anspruch nehmen, wenn sie sich eine Entspannung im Spa gönnen wollen. Im Royal Monceau wurde an alles gedacht. 

 

Veranstaltungenim edlen Ambiente 

Im Le Royal Monceau können Privatpersonen und Firmen auch exklusive Veranstaltungen vom Hotelteam organisieren lassen, egal ob Kongresse, Empfänge oder Hochzeiten. So gibtes einen knapp 150 Quadratmetermessenden Saal für bis zu 150 Personen, der – je nach Bedarf an Platz – in bis zu drei Räume aufteilbar ist. Der Kinosaal ist perfekt für Präsentationen, Konferenzen, Vorführungen oder Film-Premieren. Journalisten können geräumige Interview-Zimmer mieten. 

 

Mehr Informationen unter: www.LeRoyalMonceau.com

 

Quelle: Christophe Wöhrle für Handelszeitung / Bilanz

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