Antibes Juan-les-Pins: Eine Region zum Verlieben

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Antibes Juan-les-Pins: Eine Region zum Verlieben antibes juan-les-pins fr

Antibes Juan-les-Pins bietet Erholung für Geist und Körper

Günstig im Herzen der Côte d’Azur gelegen, halbwegs zwischen Nizza und Cannes, zählt die von Picasso geliebte «Stadt der Lebensfreude» zu den meist geschätzten Reisezielen an der französischen Riviera: Die patinierten Steine von Antibes Juan-les-Pins erzählen die Geschichte einer alten Stadt von deren Charme sich bereits Monet, Prévert, Nicolas de Staël, Graham Green und viele andere Künstler inspirieren liessen. Die Amerikaner haben Antibes schon in den 20er-Jahren, entdeckt. Der US-Schriftsteller Francis Scott Key Fitzgerald hat die Côte d’Azur in «Zärtlich ist die Nacht» verewigt. Aus diesen Zeiten stammen mitunter einige der prunkvollsten Villen des Cap d’Antibes, wo sich auch heute noch gern VIPs aufhalten. Die weissen Sandstrände, die idyllischen Gassen und der tägliche, morgendliche Markt üben eine ungebrochene Anziehungskraft aus.

Rundum Verwöhnprogramm

Nicht nur durch Strandspiele und  Wassersport wird für die Gesundheit der Touristen gesorgt, sondern auch mit einer Thalassotherapie. Ruhig, auf einer Anhöhe mit Blick auf die Bucht von Antibes und zur schönen Altstadt gelegen, bietet das «Hôtel Baie des Anges Thalazur Antibes» massgeschneiderte Kuren an. Bei den Thalassotherapien werden Krankheiten mit kaltem oder erwärmtem Meerwasser, Meeresluft, Sonne, Algen, Schlick und Sand behandelt: so muss das Ressort zwingend in Strandnähe liegen. Zusätzlich sorgen aber im Spa-Hotel Thalazur zwei Aussenpools, ein Innenpool, ein Kinderbecken und ein Fitnessstudio für Wohlbefinden. Zum Verwöhnprogramm des eigenen Wellnesscenters gehören zudem Gesichts- und Schönheitsbehandlungen sowie Massagen. Wer lieber die Umgebungauskundschaften möchte, sollte sich den Unterwasser-Küstenpfad in der Bucht von Juan-les-Pins oder auch den Wanderweg Tire-Poil dem Cap d’ Antibes entlang, vornehmen. Eingebettet in einer üppigen Vegetation beherbergt er die prächtigsten Bauten. Unter ihnen befindet sich die Villa Eilenroc, die mit ihren elf Hektar und Rosengarten einem echten «Pflanzenkonservatorium » gleicht.

Von Eva Mendes bis Mick Jagger

Durch die grosse Beliebtheit der Region spriessen die Fünf-Sterne-Ressorts nur so aus dem Boden. Hoher Komfort, Strandnähe, Gourmetküche, Wellness und guter Service zeichnen diese Häuser aus. Aber nicht nur die Hotels gehören zu den Besten in der Region, sondern auch einige der ansässigen Restaurants. Das «Le Figuier St Esprit» hat ein Stern beim Guide Michelin, sowie auch die Restaurants «Bacon» und «Les Pêcheurs». Sean Connery, Eva Mendes, Jude Law, Rose McGowan, Robert de Niro, Mick Jagger und viele weitere Schauspiel- und Musiklegenden haben hier schon in edler Umgebung gespeist. Doch Antibes Juan-les-Pins ist auch die Stadt der Künste: in all ihrer Vielfalt und Modernität. Die Maler des Lichts «Les Peintres de la Côte d’Azur», sind auf einer Kunstwanderung zu erspüren. Dabei wird Antibes durch den Blick und den Standort der verschiedenen Künstler, die hier gelebt oder sich hier aufgehalten haben, entdeckt. Am Entstehungsort des jeweiligen Originalwerks ist eine Tafel angebracht, um den Spuren der Künstler und ihrer Begeisterung für das Licht des Südens und den magischen Farben der Côte d’Azur zu folgen. Juan-les-Pins beherbergt aber auch zahlreiche Museen: das Picasso-Museum im Schloss Grimaldi, das erste, das dem Künstler noch zu seiner Lebzeiten gewidmet wurde. Es zeigt eine einmalige Sammlung seiner in Antibes geschaffenen Werke. Aber auch jene von Nicolas de Staël, Anna-Eva Bergman oder Hans Hartung sind zu sehen. Zudem bietet die Schlossterrasse eine Dauerausstellung von bemerkenswerten Skulpturen der Künstler Germaine Richier, Joan Miró, Bernard Pagès, Anne und Patrick Poirier und vielen mehr.

Das antike Antibes

Das Peynet Museum mit humoristischen Zeichnungen stellt Werke eines anderen Künstlers aus, der Antibes zu seiner Wahlheimat gemacht hatte: Raymond Peynet, Schöpfer der «Verliebten ». Ebenfalls in das Besichtigungsprogramm aufzunehmen ist das Fort-Carré: Ein eindrucksvoller Verteidigungsbau, der im Laufe der Jahrhunderte errichtet und vom bedeutendsten Militärarchitekten der Barockzeit Sébastien Le Prestre de Vauban vollendet wurde. Das Archäologiemuseum zeigt, mit Funden zu Land und unter Wasser, die griechische und römische «Antipolis» – das antike Antibes. Neben den vielen kulturellen Stätten und Museen wird das ganze Jahr über ein riesiges Veranstaltungsprogramm in diversen Sparten geboten. Dazu gehören das internationales Jazz- Festival, das Festival der Sakralkunst, «Antibes Virtuosen-Generation», ein internationales Bridgefestival, das «Méditerranea – Festival international de l’image sous-marine & de l’aventure» (internationales Unterwasserbild- und Abenteuerfestival für Videofilmer und Fotografen), eine Antiquitäten- und  Trödlermesse in der Altstadt von Antibes, sowie die  «Antibes Yacht Show» und die «Voiles d’ Antibes» (Segelwoche). So wird es den Besuchern bestimmt nie langweilig und für jeden Geschmack wird etwas geboten.

Praktische Informationen

Anreise:
Mit EasyJet und Swiss sind Direktflüge ab Basel oder Zürich nach Nizza erhältlich. www.easyjet.com www.swiss.ch
Mit dem Zug: Ab Paris ist der TGV Méditerranée innerhalb von vier Stunden in der beliebten Ferienregion Antibes. www.tgv-lyria.com
Mit dem Auto: Die A8 durchquert das Département in Ost-West-Richtung mit Anschluss an den Golf von Saint-Tropez, die Verdon-Schlucht oder das Massif de la Sainte-Baume.

Übernachten:
Das Hôtel du Cap-Eden-Roc ist eine der weltbesten Luxusherbergen. www.hotel-du-cap-eden-roc.com
Weitere Fünf-Sterne-Anlagen sind das Belles Rives, das Juana, das Cap d’Antibes Beach Hôtel und das Impérial Garoupe. www.bellesrives.com www.hotel-juana.com www.ca-beachhotel.com www.imperial-garoupe.com

Allgemein:
Antibes wurde von den Griechen als Handelsniederlassung «Antipolis» gegründet und über die Jahrhunderte eindrucksvoll befestigt. 73 000 Einwohner zählt die Stadt heute. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem auch die Türme der Kirche (12. Jahrhundert) und das Grimaldi-Schloss auf dem Gelände des antiken Antipolis. Ein weiterer Prunkbau ist die Villa Eilenroc, die einst einem Ex-Gouverneur gehörte. www.antibesjuanlespins.com


Quelle: Graziella Kuhn

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