Antibes Juan-les-Pins bietet Urlaubern ein Gesamtpaket aus Strand, Cuisine und Kultur

Antibes Juan-les-Pins bietet Urlaubern ein Gesamtpaket aus Strand, Cuisine und Kultur Antibes fr

Der diskrete Charme von echtem Luxus 

Kleine Buchten, feinsandige Strände und malerisch gelegene Häfen. Die Küste von Antibes – Juan-les-Pins begeistert seine Gäste mit allem, was es an der Côte d'Azur zu entdecken und zu bestaunen gibt.

Die Stadt ist nur wenige Minuten vom internationalen Flughafen Nizza entfernt. Der Hafen ist gemessen an der Tonnage seiner Schiffe und der modernen Technologie der grösste See- und Yachthafen Europas. Beim sogenannten Milliardärshafen (Quai des Milliardaires) liegen die grössten und schönsten Schiffe der Welt.

Die provenzalische Altstadt strahlt amTag in ihrem goldgelben Sandstein, und architektonisch reizvoll sind auch die Prachtvillen am Cap d’Antibes und die Fussgängerzone im alten Antibes, wo man in Boutiquen und Geschäften etwa edlen Schmuck, Mode oder provenzalische Souvenirs kaufen kann. Dazu bietet die Stadt ihren Besuchern Kunstgalerien,kleine Restaurants, renommierte Bäckereien und Konditoreien, Blumengeschäfte, sowie Parfümerien. Strandspiele, Wassersport und ein weltberühmtes Nachtleben begeistern vor allem das jüngere Publikum.

Der Ort war eine Zeit lang das Zuhause von Pablo Picasso. Nach einer Begegnung am Strand bot der damalige Kurator des Museums, Dor de la Souchère, Picasso einen Raum als Atelier an – ein Angebot, die der Maler begeistert annahm. Er malte dort fast sechs Monate lang und überliess Antibes fast alle Werke aus dieser Schaffenszeit. So entstand das erste Museum des Künstlers noch zu seinen Lebzeiten.

Zu sehen sind dort auch Werke von Nicolas de Staël, Hans Hartung und Anna-Eva Bergmann. Hinzu kommt eine umfangreiche Sammlung aus Werken der Moderne, die die grossen Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts und des frühen 21. Jahrhunderts widerspiegeln. Auch Statuen von Künstlern wie Germaine Richier, Joan Miró, Bernard Pagès sowie von Anne und Patrick Poirier gehören zur Dauerausstellung.

Die unberührte Küste und ihre Unterwasserwelt, geschützte Artenvielfalt in Flora und Fauna, prächtige Gärten – Antibes– Juan-les-Pins lebt auch von einer Natur, die atemberaubend ist. An der südlichen Spitze des Cap d'Antibes liegt die Villa Eilenroc. Das Anwesen verkörpert den Luxus und den Überschwang der Belle Époque. Der weitläufige Park rund um die Villa ist geprägt von einer Vielfalt mediterraner Pflanzen. Das Herz dieses «botanischen Konservatoriums» bildet der Rosengarten, der mit Düften und Essenzen tausender Rosenarten verzaubert. Im Jahr 1857 entdeckte der französische Botaniker Gustave Thuret das Cap d’Antibes. Er kaufte ein fünf Hektar grosses Grundstück,baute darauf eine Villa und legte damit den Grundstein für ein wundervolles «Botanik-Forschungszentrum»: Die Gärten der Villa Thuret. Ihre prachtvolle Sammlung subtropischer und mediterraner Bäume und Sträucher und ihr ausserordentlicher Pflanzenreichtum dienen der Lehre und Förderung der Artenvielfalt von Zierpflanzen, die an der Mittelmeerküste angepflanzt werden können. Aber auch das kulturelle und das sportliche Leben pulsieren in Antibes Juan-les-Pins als Stadt der Schönen und Reichen – von Oper über den Segelsport bis hin zum Jazz wird alles geboten.

 

  • Zum Beispiel ist da die Yacht-Regatta «Voiles d’Antibes» vom 3. bis zum 7. Juni. Jedes Jahr sind in Antibes die beeindruckendsten Yachten, die seit Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurden, anzutreffen. Diese Juwelen der Bootskonstruktionbegeistern mit ihrer 24 Kilometerlangen Regatta entlang der Küste. Nebendem rein sportlichen Aspekt ist die Regatta ein Fest mit grossem Unterhaltungsprogramm.
  • Die Antiquitätenmesse «Art Fair» findet vom 18. April bis zum 4.Mai statt. Jedes Jahr empfängt diese Messe im alten Antibes rund 6 000 Besucher. Ihre Bekanntheit verdankt sie einer klaren Ausrichtung auf Qualität und Vielfalt französischer und ausländischer Aussteller. Man findet an der Messe ein breites Spektrum an Qualität: Schmuck, Porzellan und Tafelsilber, aber auch Möbel und Kunstobjekte des 20. Jahrhunderts.
  • «Jazz à Juan» ist das älteste Jazz-Festival in Europa. Es läuft vom 10. bis 19. Juli und gilt als Schmelztiegel sämtlicher Jazz-Richtungen. Ob populär oder elitär, berühmt gewordene junge Talente oder innovative Urgesteine, ob klassisch oder modern – Jazz-Liebhaber bekommen im Pinienwäldchen Gould ein Festival aus allen Klangfarben der Musik dargeboten.

 

Die Unterkünfte in Antibes – Juan-les-Pins sind nobel, allen voran das Kulthotel Cap Eden-Roc, in dem Jahr für Jahr die Stars und Sternchen der ganzen Welt übernachten oder das Hotel Belles Rives, das im Rahmen der «Villégiature Awards 2012» ausgezeichnet wurde.

Die Gastronomie kann bei diesem hohen Anspruch mithalten: Mit Michelin-Sternen können Philippe Jego («LesPêcheurs»), die Familie Sordello («Le Bacon») am Cap d’Antibes und Christian Morisset («Le Figuier Saint-Esprit») aufwarten, zudem haben zahlreiche Restaurants die renommierte Auszeichnung «Maître Restaurateur» erhalten.

 

Insidertipps 

  • Athéna
    Mit imposanter Architektur aus Beton, aber auch Stahl und Glas, in elegant abgerundeter Form – so präsentiert sich das Athéna-Theater, eines der grössten Schauspielhäuser der Côte d’Azur. Der Spielplan bietet Theater, Musik, One-Man-Show oder Oper: So vielfältig wie das Programm präsentiert sich auch das Publikum.
  • Azurarena
    Der am Rande des Technologieparks Sophia-Antipolis gelegene, grosse und moderne Sportkomplex ist eine der ersten Adressen für kulturelle und sportliche Veranstaltungen mit Platz für bis zu 5 000 Zuschauer. Nebenzahlreichen nationalen und internationalen Sportwettkämpfen werden inder Sport- und Mehrzweckhalle auch Show-Veranstaltungen aufgeführt.
  • Kapelle Saint-Bernardin
    Dieses denkmalgeschützte, gotische Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert gehörte einst der Bruderschaft Pénitents de Saint-Bernardin. Im Zuge der Restauration wurden Fresken aus dem 16. und 19. Jahrhundert und ein wunderschöner Holzaltar aus dem 18. Jahrhundert wiederhergestellt.
  • Der «Nomade» von Jaume Plensa
    Als überdimensionale Gallionsfigur der Bastion Saint-Jaume und als Schutzfigur der Bucht von Saint-Roch lädt diese lichtdurchlässige Komposition aus Aluguss-Buchstaben den Betrachter ein, eine Reise in den Raum und in die Skulptur selbst anzutreten.Das acht Meter hohe Werk von Jaume Plensa dominiert den Hafen.

 

Mehr Informationen unter: www.antibesjuanlespins.com

 

Anreiseinformationen

Mit easyJet und Swiss sind Direktflüge ab Basel oder Zürich nach Nizza erhältlich.(Antibes-Juan-les-Pins liegt 15km entfernt vom Flughafen Nizza)

Mit dem Zug: Ab Genf ist der TGV Méditerranée innerhalb von sechs Stunden in Antibes. 

 

Quelle: Christophe Wöhrle für Handelszeitung / Bilanz

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